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Forschungsinfrastrukturen: Veröffentlichung der Shortlist für neue Forschungsinfrastrukturen in Deutschland

27.08.2025

Horizont Europa unterstützt die Einrichtung europäischer Forschungsinfrastrukturen (FIS), um den Forschungsstandort Europa international wettbewerbsfähig zu machen. Der Übergang von einer nationalen zu einer europäischen Forschungsinfrastruktur folgt einem strategischen Prozess, der mit einer Priorisierung und Bewertung auf nationaler Ebene beginnt.

Im Zuge eines 2024 initiierten nationalen Priorisierungsverfahrens wurden nach umfangreicher Prüfung neun neue deutsche Forschungsinfrastrukturen auf eine Shortlist gesetzt, die am 08. Juli 2025 bekanntgegeben wurde.
NRW ist an folgenden drei gelisteten Infrastrukturen beteiligt:

ET – Vorphase für das Einstein-Teleskop
Träger: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dresden

HBS-I – High Brilliance Neutron Source – Phase I
Träger: Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Zentrum Hereon

RIDLOP – Research Infrastructure for Data from Large Online Platforms
Träger: GESIS- Leibniz-Institut für Sozialwissen schaften

Die Aufnahme auf die Shortlist ist nicht mit einer Finanzierungszusage verbunden, aber ein wichtiges Signal für die prioritäre Weiterverfolgung des Vorhabens aus förderpolitischer Sicht.

In einem nächsten Schritt wird das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Gespräche mit den beteiligten Einrichtungen zu den Umsetzungsmöglichkeiten aufnehmen. Parallel dazu werden die Vorhaben weiter ausgearbeitet und durch den Wissenschaftsrat eng begleitet.

Quelle: BMFTR
Nationales Priorisierungsverfahren
Pressemitteilung zu FIS vom 08.07.25
Shortlist

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