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Die 2026 gestartete European Partnership for Resilient Cultural Heritage (RCH) öffnet am 26. Oktober 2026 ihren ersten transnationalen Förderaufruf: „Foundations for climate-resilient cultural heritage“. Gefördert werden internationale Forschungsverbünde, die Klimarisiken für Kulturerbe, Schäden und Verluste sowie resiliente Governance-Ansätze untersuchen. Das Fördervolumen beträgt mehr als 27 Mio. Euro; Deutschland ist über das BMFTR und den DLR-Projektträger beteiligt. Der Aufruf ist bewusst breit angelegt und umfasst unter anderem:

  • Risiko- und Folgenabschätzung sowie Risikomanagement für Kulturerbe
  • Umgang mit klimabedingten Schäden und Verlusten am Kulturerbe
  • Traditionelles, lokales und indigenes Wissen als Ressource für gesellschaftliche Resilienz
  • Nachhaltige Governance im Kulturerbesektor

Internationale Konsortien aus mindestens drei Forschungsteams aus mindestens drei teilnehmenden Ländern können sich bewerben. Als Frist für die Einreichung von Skizzen ist der 11. Januar 2027 vorgesehen; maßgeblich sind die nationalen Anforderungen der jeweiligen Förderorganisationen.
Die Partnerschaft vereint 34 Förderorganisationen aus 30 Ländern und ist bis 2035 angelegt. Sie ist die erste kofinanzierte Europäische Partnerschaft im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Zur Vorstellung des Aufrufs findet am 17. November 2026, 14:00–16:00 Uhr, ein Online-Webinar für potenzielle Antragstellende statt.

Quelle: KoWi
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