Skip to main content

Japan ist seit dem 30. Juli 2026 offiziell mit Horizont Europa assoziiert; die Assoziierung gilt für Säule II und wird rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 angewendet. Japanische Einrichtungen können dort an kollaborativen Aufrufen zu vergleichbaren Bedingungen wie EU-Partner teilnehmen und unmittelbar EU-Förderung erhalten.
Einen zusätzlichen Weg für bilaterale Kooperationen bietet der „Globalstars Call with Japan 2026“ des Eureka-Netzwerks. Deutsche Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen können gemeinsam mit japanischen Partnern innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mit späterer kommerzieller Verwertung entwickeln.
Der Aufruf ist grundsätzlich technologieoffen. Für deutsche Antragstellende gelten jedoch die Schwerpunkte Cybersecurity und Kommunikationstechnologien sowie Künstliche Intelligenz und innovative Methoden und Werkzeuge des Software Engineering.
Bei der Konsortialbildung sind japanische Unternehmen und mindestens ein Partner aus einem beteiligten Eureka-Land erforderlich. Die Förderquote beträgt für KMU bis zu 60 Prozent, für Großunternehmen bis zu 40 Prozent und für Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent.
Anträge sind bis zum 20. Januar 2027 einzureichen; der Projektstart ist ab August 2027 vorgesehen.

Der Call ergänzt die Möglichkeiten in Horizont Europa um eine gezielt deutsch-japanische Innovationskooperation – besonders interessant für Akteurinnen und Akteure in KI, Cybersicherheit und Software Engineering. Beratung bietet das NRW.Europa-Team der ZENIT GmbH.

Ansprechpartnerin bei der ZENIT GmbH / NRW.Europa ist Cornelia Schwizer, E-Mail: oder Tel. 0208 30004-16.

Quelle: ZENIT GmbH
Weitere Informationen

Verwandte Artikel

Cluster 5: Neue Aufrufe für Klima, Energie und Mobilität

Am 3. Dezember 2026 öffnen im Cluster 5 „Klima, Energie ...

Neue Nationale Kontaktstelle Schlüsseltechnologien löst NKS-DIT ab

Seit dem 1. Oktober 2026 berät die Nationale Kontaktstelle Schlüsseltechnologien ...