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Licht als Werkzeug der Hirnforschung: Nobelpreis für ERC-geförderten Forscher Peter Hegemann

26.10.2026

Der deutsche Biophysiker Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin erhält gemeinsam mit Karl Deisseroth (Universität Stanford, USA) und Georg Nagel (Universität Würzburg) den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2026. Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und der Optogenetik.
Die Optogenetik ermöglicht es, die Aktivität von Nervenzellen mit Licht gezielt zu steuern. Damit können Forschende neuronale Schaltkreise präziser untersuchen – auch solche, die bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen eine Rolle spielen.

Die ERC-Förderung spielte dabei eine zentrale Rolle: Der Europäische Forschungsrat unterstützte Hegemanns langfristige, risikoreiche Grundlagenforschung mit einem ERC Advanced Grant und einem ERC Synergy Grant. Diese Förderlinien geben exzellenten Forschenden Freiraum, grundlegende wissenschaftliche Fragen ohne vorgegebene Anwendung zu verfolgen – genau der Ansatz, aus dem Hegemanns Arbeiten zu lichtempfindlichen Proteinen hervorgingen.

Der Nobelpreis zeigt damit eindrucksvoll, wie ERC-geförderte Pionierforschung neue Forschungsfelder eröffnen kann: Von der Grundlagenentdeckung bis zur Optogenetik als weltweit genutztem Werkzeug der Neurowissenschaft.

Quelle: ERC
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