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Horizont Europa – NRW.Aktuell

Innovation durch Sicherheit: Chance für Nordrhein-Westfalen?

Wie kann Sicherheit zum Innovationstreiber werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Zukunftsforums des Stifterverbands, das am 30. April 2026 in Wuppertal stattfand. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten, wie aktuelle sicherheitsbezogene Herausforderungen – von geopolitischen Spannungen bis hin zu technologischer Souveränität – neue Innovationsdynamiken auslösen können.

Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die europäische Sicherheitsforschung zunehmend an Bedeutung: Mit Horizont Europa, insbesondere im Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“, sowie dem European Defence Fund (EDF) fördert die Europäische Union gezielt die Entwicklung innovativer Technologien und Lösungen zur Stärkung von Sicherheit, Resilienz und strategischer Autonomie in Europa.

Ein zentrales Diskussionsthema war die Rolle der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, insbesondere vor dem Hintergrund bestehender Zivilklauseln. Wissenschaftsministerin Ina Brandes betonte, dass das Land hier keine inhaltlichen Vorgaben machen werde. Gleichzeitig äußerte sie die Erwartung, dass das deutlich wachsende Budget im Bereich Sicherheitsforschung – etwa durch das Sondervermögen auf Bundesebene – dazu führen wird, dass sich Hochschulen künftig stärker in diesem Feld engagieren. Gerade im Kontext europäischer Förderprogramme eröffnen sich hier neue strategische Handlungsfelder für Wissenschaftseinrichtungen.

In diesem Zusammenhang verwies Frau Ministerin Brandes auf ein Positionspapier, an dem unter anderem das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr beteiligt war. Darin werden zentrale strukturelle Maßnahmen empfohlen, darunter der Aufbau einer nationalen Plattform für Forschungssicherheit sowie die Etablierung regionaler Innovation Hubs, um sicherheitsrelevante Forschung gezielt zu stärken, besser zu vernetzen und international anschlussfähig zu machen.

In den NRW-Hochschulen gewinnt das Thema weiter an Bedeutung: Im Rahmendes 17. Workshops zur Förderung des Austausches zwischen den EU- und Innovationsberaterinnen und -beratern in Nordrhein-Westfalen am 29. April 2026 wurde die zunehmende Relevanz sicherheitsbezogener Forschungsagenden diskutiert. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, wie sich Hochschulleitungen strategisch positionieren und in welchem Umfang sie sich künftig an entsprechenden Förderlinien – etwa auf EU-Ebene – beteiligen werden.

Das Zukunftsforum machte insgesamt deutlich: Sicherheit entwickelt sich zunehmend zu einem eigenständigen Innovationsfeld. Nordrhein-Westfalen verfügt mit seiner dichten Forschungslandschaft, starken Industrie und etablierten Transferstrukturen über gute Voraussetzungen, um hier eine aktive Rolle einzunehmen – vorausgesetzt, die relevanten Akteurinnen und Akteure nutzen die entstehenden Förder- und Kooperationsmöglichkeiten konsequent.

Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH / NRW.Europa ist Dr. Bernd Janson, E-Mail: oder Tel. 0208 30004-22.

Quelle: Stifterverband, ZENIT GmbH
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Horizont Europa – Wissenschaftsexzellenz

Europäischer Forschungsrat: Informationsveranstaltung zur ERC Advanced Grant Ausschreibung am 3. Juni 2026

Die Nationale Kontaktstelle ERC lädt am 3. Juni 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr zu einer Online-Informationsveranstaltung zur ERC Advanced Grant (AdG) Ausschreibung 2026 ein. Die Ausschreibung öffnet am 28. Mai 2026, die Einreichungsfrist endet am 27. August 2026.

Eine Vertreterin der ERC Executive Agency (ERCEA) wird die zentralen Elemente der Ausschreibung vorstellen. Ergänzend berichten erfahrene AdG-Panelmitglieder über den Begutachtungsprozess und geben Einblicke in Bewertungskriterien und Erfolgsfaktoren.

Die Veranstaltung richtet sich an potenzielle Antragstellende sowie EU-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren an deutschen Gasteinrichtungen. Die Durchführung erfolgt in englischer Sprache.

Quelle: KoWi
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Europäischer Forschungsrat: mERCury-Webinar: „Strengthening ERC Participation“

Am 19. Juni 2026 findet von 10:00 bis 13:30 Uhr der transnationale Workshop „Strengthening ERC participation: from policy to practice through support mechanisms“ des Netzwerks der Nationalen Kontaktstellen ERC, mERCury, statt.

Die Veranstaltung richtet sich an institutionelle und nationale Stakeholder, die an der Entwicklung und Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen zur Stärkung der ERC-Beteiligung mitwirken. Antragstellende selbst gehören nicht zur Zielgruppe des Workshops.

Im Fokus stehen politische Rahmenbedingungen, nationale Fördermechanismen sowie institutionelle Strategien zur Unterstützung der ERC-Teilnahme. Darüber hinaus werden bewährte Praktiken und Erfahrungen aus verschiedenen europäischen Ländern vorgestellt, insbesondere mit Blick auf ihre Relevanz für Widening-Länder (Mitgliedstaaten mit geringerem Forschungs- und Innovationsniveau, die gezielt stärker in europäische Forschungsförderung eingebunden und beim Aufbau ihrer Kapazitäten unterstützt werden). Ein zentrales Element des Workshops ist zudem der Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Anmeldung ist bis zum 16. Juni 2026 möglich.

Quelle: NKS ERC
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Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen: Online-Seminar zur Antragstellung in MSCA Doctoral Networks (DN) 2026

Am 25. Juni 2026 bietet die Nationale Kontaktstelle Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (NKS MSC) ein kostenfreies Online-Seminar zur Antragstellung in den MSCA Doctoral Networks (DN) an. Die Veranstaltung wird vom DLR Projektträger organisiert und richtet sich an Einrichtungen, die eine Antragstellung planen.

Im Seminar erhalten Teilnehmende einen praxisnahen Überblick über die Besonderheiten der DN-Anträge sowie hilfreiche Hinweise für eine erfolgreiche Einreichung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu klären.

Das Seminar findet von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr statt und wird in deutscher Sprache durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Quelle: NKS MSC
Weitere Informationen und Anmeldung

 

Horizont Europa – Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas, Gemeinsame Forschungsstelle, Missionen

Cluster 2 „Kultur, Kreativität & inklusive Gesellschaft“: Veranstaltung „Frag die NKS!“ zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Antragstellung“

KI-basierte Instrumente werden in der Antragstellung immer häufiger genutzt. Doch dabei stellen sich auch Fragen zum sorgfältigen Umgang mit KI-generierten Inhalten.

In der Online-Veranstaltung „Horizont Europa? Frag die NKS! – Offener Austausch am Mittag“ steht daher am 28. Mai 2026 in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr das Thema „Künstliche Intelligenz in der Antragstellung“ im Mittelpunkt. Ein Mitarbeiter der NKS DIT gibt praktische Hinweise und bietet einen Überblick über Chancen und Risiken beim Einsatz von KI in Anträgen.

Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen.

Quelle: NKS Gesellschaft
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Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“: Erfolgsbroschüre 2026 veröffentlicht

Mit ihrer neuen Erfolgsbroschüre 2026 nimmt die Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien (NKS DIT) Sie auf eine Entdeckungsreise in Europas digitale Zukunft mit. Unter dem Titel „Erfolgsgeschichten aus EU-Projekten – Jahrbuch 2026: Digitale Technologien als Fundament einer zukunftsfähigen Industrie“ werden zehn herausragende Projekte vorgestellt, sechs davon mit NRW-Beteiligung.

Von der nahtlosen Integration von Satelliten in kommende 5G- und 6G-Netze über leistungsstarke optische Kommunikationsinfrastrukturen bis hin zu wegweisenden Entwicklungen in der Mikroelektronik und Chiptechnologie: Die Bandbreite der Projekte macht deutlich, wie dynamisch und vielfältig Europas Innovationslandschaft ist. Gleichzeitig eröffnen Fortschritte in energieeffizienten Edge- und Cloud-Lösungen, dezentralem maschinellem Lernen, Quantensensorik sowie autonomer und sicherer Robotik interessante Perspektiven für Industrie und Gesellschaft.

Die Broschüre zeigt nicht nur technologische Fortschritte, sondern erzählt die Geschichten hinter den Innovationen – und macht neugierig darauf, welche Rolle diese Entwicklungen in der Industrie von morgen spielen werden.

Quelle: NKS DIT
Weitere Informationen und Download der Broschüre

 

Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“: NKS DIT informiert zu zusätzlichen Ausschreibungen im Bereich „Horizontal Activities

Am 29. Mai 2026 veranstaltet die NKS DIT von 11:30 bis 12:15 Uhr erneut ihre monatliche „Kaffeepause“. Inhaltlich geht es um die geplanten zusätzlichen Ausschreibungen im „Horizontal Activities“-Arbeitsprogramm 2027. Im Mittelpunkt stehen die Themen Biodiversity und Bridging Actions zum Horizont Europa-Nachfolgeprogramm, die derzeit im Rahmen eines Amendments für das Arbeitsprogramm besprochen werden. Wie gewohnt bietet die Veranstaltung Raum für Fragen.

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich; der Zugang erfolgt online über den bereitgestellten Webex-Link ab 11:30 Uhr.

Quelle: NKS DIT
Veranstaltungslink

 

Cluster 5 „Klima, Energie und Mobilität“: Save the Date: Brokerage Event zu den Clean Industrial Deal Calls 2026

Am 8. Juni 2026 lädt ein Brokerage Event in Brüssel zur Vernetzung rund um die Horizont Europa-Clean Industrial Deal Calls ein. Im Vorfeld der EU Sustainable Energy Week (9. –11. Juni 2026) organisieren NCP4Industry+, GREENET und das NCBR-Büro (National Centre for Research and Development, Polen) von 14:00 bis 19:00 Uhr gemeinsam das Brokerage Event für potenzielle Antragstellende, die Partnereinrichtungen für ihre Projektideen suchen.

Die EU Sustainable Energy Week ist die wichtigste jährliche EU-Veranstaltung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz und bringt Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft zusammen, um die Energiewende in Europa voranzubringen. Sie wird von der Europäischen Kommission organisiert, zusammen mit der European Climate, Infrastructure and Environment Agency (CINEA).

Im Fokus des Brokerage Events stehen Information, Austausch und Matchmaking zur Bildung von Konsortien. Teilnehmende erhalten Einblicke in die Ausschreibungen und können gezielt Kontakte zu möglichen Projektpartnerinnen und Projektpartnern knüpfen. Die Clean Industrial Deal Calls sind Teil des Horizont Europa-Arbeitsprogramms und fördern Projekte zur industriellen Dekarbonisierung und zu sauberen Technologien.

Quelle: NKS KEM
Weitere Informationen und Anmeldung
Weitere Informationen zur EU Sustainable Energy Week

 

Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: MarLEN-Initiative fördert emissionsfreie Schifffahrt

Mit MarLEN (Maritime Low Emission Network) ist zu Beginn 2025 eine neue europäische Initiative gestartet, die mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und weiterer europäischer Partnereinrichtungen klimafreundliche maritime Innovationen fördert. Die Coordination and Support Action MarLEN wird vom Projektträger Jülich (PtJ) koordiniert und ist in die Zero Emission Waterborne Transport‑Partnerschaft in Horizont Europa eingebettet.

Ziel von MarLEN ist es, die internationale maritime Forschung stärker zu vernetzen, den Austausch zwischen nationalen Förderinstitutionen zu fördern und gemeinsame transnationale Projekte im Bereich emissionsfreier Schifffahrt voranzubringen. Die Initiative wird von einem starken Verbund getragen, dem aktuell 13 europäische Ministerien, Projektträger und Förderinstitutionen aus dem maritimen Bereich angehören. Neben Deutschland sind bereits unter anderem Belgien, Norwegen, Rumänien, Italien, Portugal, Großbritannien und die Türkei beteiligt; weitere Länder können jederzeit hinzukommen.

Der Fördervorgang von MarLEN läuft als zweistufiges Verfahren: Zunächst reichen interessierte Konsortien Leitanträge über die MarLEN‑Online‑Plattform ein; diese Leitanträge werden von den beteiligten Förderorganisationen bewertet. Anschließend stellen die erfolgreichen Konsortien nationale Anträge (z. B. im maritimen Forschungsprogramm beim Projektträger Jülich), die die eigentliche Finanzierung tragen. Die Einreichungsfrist für Leitanträge endet am 30. September 2026.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt, PtJ
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Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: Workshop zur Antragstellung in Horizont Europa für Newcomer – Topic verstehen & Konsortium bilden

Am 8. Juni 2026 von 9:00 bis 12:00 Uhr bietet die NKS Bioökonomie und Umwelt einen Online-Workshop zur Antragstellung im Cluster 6 von Horizont Europa an. Die Veranstaltung richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger sowie an Antragstellende, die bereits an einem Vollantrag in der zweiten Stufe arbeiten.

Im Fokus steht das Verständnis von Topics sowie der Aufbau eines passenden und exzellenten Konsortiums. Neben einer Einführung in Horizont Europa und zentralen Prinzipien der Antragstellung arbeiten die Teilnehmenden interaktiv in Kleingruppen an einem Beispiel-Topic und einer Projektidee.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, erfordert aber eine vorherige Anmeldung.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt
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Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: Workshop zur Antragstellung in Horizont Europa für Newcomer – Von Projektzielen zum Impact & Communication, Dissemination & Exploitation

Am 9. Juni 2026 von 9:00 bis 12:00 Uhr veranstaltet die NKS Bioökonomie und Umwelt einen Online-Workshop zur Antragstellung im Cluster 6 von Horizont Europa. Er richtet sich an Newcomer sowie an Antragstellende, die bereits an einem Vollantrag in der zweiten Stufe arbeiten.

Im Mittelpunkt stehen die Formulierung klarer Projektziele sowie die Ableitung von „expected outcomes“ und „expected impacts“. Neben einer Einführung in Horizont Europa und zentralen Prinzipien der Antragstellung erarbeiten die Teilnehmenden in interaktiven Kleingruppen anhand eines Beispiel-Topics und einer Projektidee die zentralen Impact-Elemente inklusive Communication, Dissemination and Exploitation.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, erfordert aber eine vorherige Anmeldung.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt
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Neues Europäisches Bauhaus (NEB): New European Bauhaus Festival 2026 in Brüssel

Die Europäische Kommission lädt vom 9. bis 13. Juni 2026 zum dritten New European Bauhaus Festival in Brüssel ein. Das fünftägige Event stellt nachhaltige, inklusive und ästhetische Lösungen für die gebaute Umwelt in den Mittelpunkt und bringt Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.

Für Interessierte an Horizont Europa bietet das Festival wertvolle Einblicke in die NEB-Initiative sowie Anknüpfungspunkte für zukünftige Projektideen und Partnerschaften. Formate wie Forum, Fair, Fest und Satellite Events ermöglichen Austausch, Präsentation und Vernetzung.

Die Nationale Kontaktstelle NEB ist vom 10. bis 12. Juni 2026 im „Heart of the Fair“ vor Ort.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung zu einzelnen Sessions erforderlich.

Quelle: NKS NEB
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Programmübersicht

 

Horizont Europa – Querschnittsthemen und weitere Infos

Veranstaltung “So what does „Gender Dimension in Research” actually mean?”

Wie lässt sich die Genderdimension sinnvoll in Forschungsinhalte integrieren – und was bedeutet das konkret für Antragstellung und Projektarbeit in Horizont Europa? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer englischsprachigen Online-Veranstaltung der Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung (FiF) beim DLR Projektträger.

Am 9. Juni 2026 von 9:30 bis 13:00 Uhr erhalten Teilnehmende einen kompakten und praxisnahen Überblick über die Rolle von Genderaspekten in Horizont Europa. Neben einer Einführung in die konzeptionellen Grundlagen werden Beispiele aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen vorgestellt, die zeigen, wie die Genderdimension in Forschungsdesign und Methodik integriert werden kann. Ergänzend werden konkrete Hinweise zur Berücksichtigung von Genderaspekten in der Antragstellung gegeben.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an Personen mit beratender oder multiplikativer Funktion, etwa im Bereich Forschungsförderung oder Antragssupport. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Quelle: NKS FiF
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Europäische Kommission

ERA-Leitlinien zum Einsatz generativer KI in der Forschung aktualisiert

Die Europäische Kommission hat vor Kurzem ihre „Living Guidelines on the Responsible Use of Generative AI in Research“ aktualisiert – und liefert damit eine wichtige Orientierung für den Umgang mit KI in der Forschung.

Die Leitlinien wurden gemeinsam mit Mitgliedstaaten und Akteurinnen und Akteuren des Europäischen Forschungsraums entwickelt und richten sich an Forschende, Einrichtungen und Förderorganisationen. Ziel ist es, den Einsatz generativer KI praxisnah, transparent und im Einklang mit guter wissenschaftlicher Praxis zu gestalten.

Im Mittelpunkt steht dabei die klare Botschaft: Die Verantwortung für wissenschaftliche Ergebnisse liegt weiterhin beim Menschen – auch wenn KI eingesetzt wird. Entsprechend betonen die Guidelines, dass die Nutzung von KI offengelegt werden sollte, etwa bei der Erstellung von Texten, Datenanalysen oder Visualisierungen.

Weitere zentrale Punkte sind der Schutz sensibler Daten und geistigen Eigentums sowie der bewusste Umgang mit Risiken wie Verzerrungen (Bias) oder sogenannten „Halluzinationen“ von KI-Systemen. Forschende werden ermutigt, KI-Outputs kritisch zu prüfen und nicht ungeprüft zu übernehmen.

Als „Living Guidelines“ werden die Empfehlungen kontinuierlich weiterentwickelt. Sie sollen nicht nur als praktische Orientierung dienen, sondern auch Impulse für institutionelle Regelungen und eine verantwortungsvolle Forschungskultur in Europa setzen.

Für Projektverantwortliche und Antragstellende lohnt sich ein Blick in die Leitlinien besonders – denn sie geben zunehmend auch den Rahmen vor, an dem sich Förderprogramme und Evaluationskriterien orientieren könnten.

Quelle: KoWi
Factsheet
Guidelines (3rd version, May 2026)

 

Webinar der Europäischen Kommission zum Lump Sum Funding: How does it work? How to write a proposal?

Am 4. Juni 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr bietet die Europäische Kommission das Webinar „Lump Sum Funding in Horizon Europe: How does it work? How to write a proposal?“ an. Teilnehmende erhalten einen umfassenden Überblick über die Funktionsweise der Lump Sum-Förderung und lernen, worauf bei der Antragstellung besonders zu achten ist. Sie erhalten praxisnahe Hinweise sowohl für die Ausarbeitung von Projektanträgen als auch für die erfolgreiche Umsetzung während der Projektlaufzeit.

Darüber hinaus werden Erfahrungen aus der bisherigen Implementierung von Lump Sum-Projekten vorgestellt und eingeordnet. Damit bietet das Webinar wertvolle Einblicke für alle, die sich mit dieser Förderform befassen oder künftig entsprechende Anträge planen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Koordinatorinnen und Koordinatoren von Horizont Europa-Projekten sowie an Partnereinrichtungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich. Das Webinar findet in englischer Sprache statt.

Quelle: NKS KEM
Weitere Informationen

 

BMFTR

BMFTR fördert deutsch-ukrainische Forschungspartnerschaften mit Blick auf Europa und das EIT

Mit einer neuen Fördermaßnahme stärkt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) den Wiederaufbau und die Modernisierung des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems. Die Initiative zielt auf enge deutsch-ukrainische Verbundprojekte ab und knüpft an den Ansatz des Wissensdreiecks nach Vorbild des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) an: Bildung, Forschung und Innovation sollen stärker miteinander verzahnt werden. So entstehen Strukturen, die wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in Innovationen und praktische Anwendungen überführen.

Die Maßnahme soll helfen, die Integration der Ukraine in den europäischen Forschungs- und Bildungsraum zu unterstützen und einen wichtigen Baustein für ein technologisch souveränes Europa legen.

Gefördert werden Vorhaben mit Pilotcharakter, die Wissenstransfer, Unternehmertum und Innovationsstrukturen ausbauen. Angesprochen sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Deutschland, die gemeinsam mit ukrainischen Partnern in strategischen Forschungsfeldern arbeiten.

Die Förderung ist auf bis zu 36 Monate angelegt; Projektskizzen können bis zum 24. Juni 2026 eingereicht werden.

Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH / NRW.Europa ist Michael Nolden, E-Mail: michael.nolden@zenit.eu oder Tel. 0208 30004-67.

Quelle: ZENIT GmbH
Zur Bekanntmachung

 

Horizont Europa Transfer

Made in NRW: PHENOWEX stärkt europäische Pflanzenforschung

Mit dem EU-Projekt PHENOWEX wird der Ausbau der Hochdurchsatz-Phänotypisierung in Europa weiter vorangetrieben. Dieses Verfahren ist ein wichtiges Instrument zur Verbesserung von Kulturpflanzen und wird vor allem im Mittelmeerraum bisher noch nicht ausreichend genutzt. Ziel des Projekts ist es, die wissenschaftliche Exzellenz und Innovationskraft von Einrichtungen aus dem Mittelmeerraum durch enge Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus Europa zu stärken.

PHENOWEX hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird mit rund 1,4 Mio. EUR aus dem Widening-Programmbereich von Horizont Europa gefördert. Koordiniert wird das Projekt von der EGE Universität (Türkei), aus Nordrhein-Westfalen ist das Forschungszentrum Jülich dabei. Weitere Projektpartner sind das Forschungs- und Innovationszentrum CYENS (Zypern), Wageningen Research (Niederlande) und der National Research Council of Italy.

Bei der erfolgreichen Konsortialbildung wurde das Projekt durch das NRW.Europa-Team bei ZENIT unterstützt.

Ansprechpartnerin bei der ZENIT GmbH / NRW.Europa ist Astrid Pauli, E-Mail: astrid.pauli@zenit.eu oder Tel. 0208 30004-42.

Quelle: ZENIT GmbH, CORDIS
Projektwebsite PHENOWEX

 

Horizont Europa – Partnergesuch

A Spanish industrial SME specialized in the manufacturing of precision metal components is seeking partners for its EDF proposal

This organisation is seeking a consortium, preferably led by an experienced Coordinator, which includes A Spanish industrial SME specialized in the manufacturing of precision metal components (promoter of the project) together with European industrial and technological partners in the defence sector, prepares a proposal aimed to develop a secure and federated digital manufacturing-as-a-service platform geared towards defence, to improve the resilience of the European supply chain, enabling the sharing of certified production capabilities, production reallocation, and rapid response to disruptions or demand spikes.
This project addresses a key problem in the defence sector: the difficulty in reacting quickly to supply chain disruptions (e.g., supplier failures or sudden increases in demand).
It proposes to develop a secure digital platform that will allow European companies to share information about their production capacity (in a controlled manner) and coordinate to redistribute manufacturing when necessary.
The goal is to improve Europe’s industrial resilience by reducing delays and external dependencies.

The project will be developed in a European consortium with industrial companies, technology centres, and cybersecurity and logistics experts.
This project falls under the European Defence Fund, which finances collaborative research and innovation projects aimed at improving European industrial and technological capabilities in defence. This type of call for proposals requires: Participation of European entities (especially SMEs and research centres).

Call title and identifier: EDF-2026-LS-DIS-RA-SMEROEOI
Deadline: 15th of June 2026
POD Reference Number: RDRES20260521021

Ansprechpartnerin für das Partnergesuch bei der ZENIT GmbH / NRW.Europa ist Sabrina Wodrich, E-Mail: oder Tel. 0208 30004-44.

 

Veranstaltungshinweise

28.5.2026; 13:00–14:00 Uhr, virtuell
„Horizont Europa? Frag die NKS! – Offener Austausch am Mittag“ zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Antragstellung“
NKS Gesellschaft
Anmeldung

29.5.2026; 11:30–12:15 Uhr, virtuell
„Kaffeepause“ der NKS DIT, Thema: Zusätzliche Ausschreibungen im “Horizontal Activities“ Arbeitsprogramm 2027
NKS DIT
Teilnahmelink

31.5.2026–2.6.2026, Den Haag (Niederlande)
ISCRAM-Konferenz zum Thema „Building Stronger Futures“
Informationen und Call for papers

2.6.2026; 15:00–16:30 Uhr, virtuell
Second webinar on the ERC Plus Grants
European Research Council
YouTube-Link zum Webinar

2.6.2026; 15:00–17:00 Uhr, virtuell
MSCA Postdoctoral Fellowship – How to write a sucessful MSCA PF proposal (englischsprachige Veranstaltung)
NKS MSC
Anmeldung

3.6.2026; 10:00–12:00 Uhr, virtuell
Infoveranstaltung zum ERC Advanced Grant Call 2026
NKS ERC
Anmeldung

3.–4.6.2026; 10:00–17:00 Uhr, Brüssel (Belgien)
EIC Summit 2026
Anmeldung

4.6.2026; 10:00–12:00 Uhr, virtuell
Lump Sum Funding in Horizon Europe: How does it work? How to write a proposal?
Europäische Kommission
Weitere Informationen

8.6.2026; 9:00–12:30 Uhr, virtuell
Workshops zur Antragstellung in Horizont Europa für Newcomer – Topic verstehen & Konsortium bilden
NKS Bioökonomie und Umwelt
Anmeldung

8.6.2026; 14:00–19:00 Uhr, Brüssel (Belgien)
Networking and Matchmaking on Horizon Europe Clean Industrial Deal Calls
GREENET, NCP4Industry+ and NCBR Office in Brussels
Registration

9.6.2026; 9:00–12:30 Uhr, virtuell
Workshops zur Antragstellung in Horizont Europa für Newcomer – Von Projektzielen zum Impact
NKS Bioökonomie und Umwelt
Anmeldung

9.6.2026; 9:30–13:00 Uhr, virtuell
So what does „Gender Dimension in Research“ actually mean? (englischsprachig)
NKS FiF
Registration

9.6.2026; 10:00–11:30 Uhr, virtuell
Internationale Geschäftsentwicklung im Wandel: Programme, Finanzierung und Markterschließung für KMU aus NRW
NRW.Europa
Anmeldung

9.–13.6.2026, Brüssel (Belgien)
New European Bauhaus Festival 2026
Programmübersicht

10.–11.06.2026; Darlington (UK)
Horizon Europe Cluster 4 and 6 Inward Multilateral Brokerage Event
Innovate UK
Weitere Informationen

19.6.2026; 10:00–13:30 Uhr, virtuell
Strengthening ERC participation: from policy to practice through support mechanisms
(richtet sich nicht an Antragstellende!)
NCP Network mERCury
Anmeldung

25.6.2026; 10:00–12:00 Uhr, virtuell
Seminar zur Antragstellung in den MSCA Doctoral Networks (DN) 2026
NKS MSC
Registrierung