- Horizont Europa – NRW.Aktuell
- Horizont Europa – Wissenschaftsexzellenz
- Europäischer Forschungsrat: ERC-Arbeitsprogramm 2027: Neue Spielregeln für Antragstellung und Wiedereinreichung
- Europäischer Forschungsrat: ERC präzisiert Regeln zur Nutzung von KI in der Begutachtung
- Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen: Online-Seminar zur Antragstellung von MSCA Postdoctoral Fellowships (PF) 2026
- Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen: MSCA Postdoctoral Fellowships – Erfolgreich Anträge schreiben
- Horizont Europa – Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas, Gemeinsame Forschungsstelle, Missionen
- Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“: Europa forscht, Polizei profitiert: Möglichkeiten von Horizont Europa für die polizeiliche Praxis
- Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“: IDEAL-ist startet Matchmaking für digitale Themen in 2027
- Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“: Save the Date: Brokerage Event zu Clean Industrial Deal Calls 2026
- Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“ und Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: Multilaterales Brokerage Event in Darlington (UK)
- Cluster 5 „Klima, Energie und Mobilität“: Registrierung geöffnet: EUPI-PV Konferenz 2026 in Brüssel
- Horizont Europa – Innovatives Europa
- Europäischer Innovationsrat (EIC): EIC Summit 2026 in Brüssel: Europas Leitveranstaltung für Deep Tech und Innovation
- Europäischer Innovationsrat (EIC): EIC veröffentlicht Tech Report 2026: 25 Signale für aufkommende Deep Tech Trends
- Europäischer Innovationsrat (EIC): Webinar: Mastering the EIC Accelerator Deck – From Read Deck to Live Pitch
- Horizont Europa – Querschnittsthemen und weitere Infos
- Abschlusskonferenz des EU-Projekts INSPIRE in Brüssel
- Weitere Random Spot Checks von Gender Equality Plans angekündigt
- Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC): Hilft KI bei der Antragstellung in Horizont Europa?
- Europäische Kommission
- Horizont Europa – Transfer
- Enterprise Europe Network @NRW.Europa
- Horizont Europa – Partnergesuch
- Veranstaltungshinweise
Horizont Europa – NRW.Aktuell
17. Workshop zur Förderung des Austausches zwischen den EU- und Innovationsberaterinnen und -beratern in Nordrhein-Westfalen
Bereits zum 17. Mal findet am 29. April 2026 der Workshop zur Förderung des Austausches zwischen den EU- und Innovationsberaterinnen und -beratern in NRW statt.
Die Veranstaltung findet dieses Mal am Leverkusener Campus der TH Köln statt und zielt darauf ab, konkrete Einblicke, praxisnahe Lösungsansätze und direkt anwendbares Erfahrungswissen für die Arbeit im Kontext von Horizont Europa zu vermitteln. Die Teilnehmenden erhalten aktuelle Informationen zu relevanten Entwicklungen in Horizont Europa und profitieren vom strukturierten Austausch mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Organisationen in Nordrhein-Westfalen.
Die Teilnehmenden erwartet ein ergebnisorientiertes Programm mit Fachbeiträgen, Diskussionen und interaktiven Formaten. Im Rahmen eines World-Cafés wird gezielt an zentralen Fragestellungen gearbeitet und konkrete Impulse, Best Practices und Lösungsansätze für die eigene Beratungspraxis können mitgenommen werden.
Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind
- Transfer intern: Ansätze zum Umgang mit Ressourcenengpässen, Optimierung der Zusammenarbeit zwischen EU-Büros sowie effizientes Management von EU-Projekten
- Transfer extern: Strategien zur erfolgreichen Vermittlung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie zum strukturierten Austausch von Erfahrungswissen
- Sicherheit / Defence / Dual-Use (Cluster 3): Klarheit zu Rahmenbedingungen und Anforderungen sowie deren praktische Umsetzung
Die Veranstaltung findet am 29. April 2026 von 10:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr an der Technischen Hochschule Köln, Campus Leverkusen, statt.
Quelle: ZENIT GmbH
Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH ist Dr. Bernd Janson, E-Mail: oder Tel. 0208 30004-22.
Weitere Informationen
Horizont Europa – Wissenschaftsexzellenz
Europäischer Forschungsrat: ERC-Arbeitsprogramm 2027: Neue Spielregeln für Antragstellung und Wiedereinreichung
Das ERC-Arbeitsprogramm 2027, dessen erste Ausschreibungen im Juli 2026 erwartet werden, bringt mehrere strukturelle Änderungen mit sich, die direkte Auswirkungen auf Antragstellende und beratende Einrichtungen haben.
Eine zentrale Neuerung ist die Ausweitung der Zeitfenster für die Antragsberechtigung bei Starting Grants (StG) und Consolidator Grants (CoG). Dies eröffnet Forschenden mehr Flexibilität bei der Wahl des optimalen Antragszeitpunkts und kann strategische Antragstellungen erleichtern. Gleichzeitig wird jedoch die Förderlogik verschärft: Künftig soll es beispielsweise nur noch möglich sein, einen Antrag im Begutachtungsverfahren zu haben (Proof of Concept (PoC) ausgenommen) sowie nur einen Antrag im Arbeitsprogramm 2027 einzureichen.
Zusätzlich werden die Sperrfristen für Wiedereinreichungen verlängert. Für Antragstellende bedeutet dies, dass nicht erfolgreiche Anträge langfristigere Konsequenzen haben können, da ein erneuter Anlauf erst nach einer längeren Wartezeit möglich ist. Entsprechend gewinnt die Qualität der Erstanträge weiter an Bedeutung.
Für Beratungsstellen ergibt sich daraus ein erhöhter Bedarf an frühzeitiger und strategischer Beratung. Insbesondere die sorgfältige Einschätzung der Antragsreife sowie die gezielte Auswahl der passenden Förderlinie werden künftig noch entscheidender sein.
Mit diesen Maßnahmen reagiert der Wissenschaftliche Rat des ERC auf die steigenden Antragszahlen und den wachsenden Begutachtungsaufwand.
Ziel ist es, die Verfahren effizienter zu gestalten und die Erfolgsaussichten qualitativ hochwertiger Anträge zu stärken.
Alle Änderungen stehen derzeit noch unter dem Vorbehalt der formalen Verabschiedung des ERC-Arbeitsprogramms 2027.
Quelle: KoWi
Pressemitteilung des ERC mit Übersicht der Änderungen
Europäischer Forschungsrat: ERC präzisiert Regeln zur Nutzung von KI in der Begutachtung
Der Wissenschaftliche Rat des ERC hat neue Leitlinien zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Begutachtungsprozess von Förderanträgen veröffentlicht. Ziel ist es, die Integrität des Peer Review-Verfahrens sicherzustellen und dabei gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu gewährleisten.
Im Zentrum der Leitlinien stehen zwei klare Prinzipien: Die Bewertungsverantwortung darf nicht delegiert werden, und die Vertraulichkeit der Anträge muss strikt gewahrt bleiben. Gutachterinnen und Gutachter bleiben in vollem Umfang für ihre Bewertungen verantwortlich.
Die Nutzung von KI ist daher in zentralen Bereichen ausdrücklich untersagt. Dazu zählen insbesondere
- die Zusammenfassung von Anträgen,
- die Bewertung der wissenschaftlichen Qualität sowie
- die Erstellung von Gutachtenentwürfen.
Zudem dürfen Inhalte aus Förderanträgen unter keinen Umständen in externe KI-Systeme eingegeben werden.
In sehr begrenztem Umfang bleibt der Einsatz von KI jedoch zulässig – etwa zur sprachlichen Überarbeitung von Gutachten oder für allgemeine Recherchezwecke. Voraussetzung ist, dass keine sensiblen Informationen weitergegeben und keine Bewertungsentscheidungen an KI ausgelagert werden.
Die Leitlinien unterstreichen die Bedeutung von wissenschaftlicher Integrität und Vertraulichkeit in einem sich wandelnden technologischen Umfeld und setzen klare Grenzen für den Einsatz von KI im Evaluationsprozess.
Quelle: EU-Büro des BMFTR
Weitere Informationen
Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen: Online-Seminar zur Antragstellung von MSCA Postdoctoral Fellowships (PF) 2026
Am 7. Mai 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr informiert die Nationale Kontaktstelle Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (NKS MSC) in einer deutschsprachigen Onlineveranstaltung über die Besonderheiten der Antragstellung in den MSCA Postdoctoral Fellowships (PF).
Die Veranstaltung richtet sich an Gasteinrichtungen, die eine/n Fellow aufnehmen möchten, an Forschende, die einen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Postdoctoral Fellowships planen sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Quelle: NKS MSC
Zur Anmeldung
Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen: MSCA Postdoctoral Fellowships – Erfolgreich Anträge schreiben
Am 21. Mai 2026 bietet die NKS MSC ein englischsprachiges Online-Seminar zur erfolgreichen Antragstellung für die MSCA Postdoctoral Fellowships an.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an internationale Forschende, die kürzlich nach Deutschland gekommen sind, sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland, die gemeinsam mit einer deutschen Gasteinrichtung einen Antrag vorbereiten möchten.
Ziel ist es, nicht-deutschsprachige Antragstellende mit den Besonderheiten der MSCA Postdoctoral Fellowships vertraut zu machen und sie gezielt auf den Bewerbungsprozess vorzubereiten.
Das zweistündige Seminar (9:00 bis 11:00 Uhr) vermittelt praxisnahe Hinweise zur Antragstellung und bietet zudem Raum für Fragen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Ein identisches Seminar wird am 2. Juni 2026 von 15:00 bis 17:00 Uhr angeboten.
Quelle: NKS MSC
Zur Anmeldung
Horizont Europa – Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas, Gemeinsame Forschungsstelle, Missionen
Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“: Europa forscht, Polizei profitiert: Möglichkeiten von Horizont Europa für die polizeiliche Praxis
Europäische Forschung trifft polizeiliche Praxis: Am 19. und 20. Mai 2026 lädt die NKS Sicherheitsforschung (SIFO) zu einer Veranstaltung nach Münster ein, um die Chancen von Horizont Europa für Polizeibehörden greifbar zu machen.
Am ersten Tag stehen konkrete Fördermöglichkeiten, strategische Zugänge und Unterstützungsangebote im Fokus. Der zweite Tag bietet Raum für den interaktiven Austausch zur polizeilichen Forschungsinfrastruktur und zum Blick über den nationalen Tellerrand. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Polizeibehörden und die Plätze sind begrenzt.
Quelle: NKS SIFO
Agenda und Anmeldung
Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“: IDEAL-ist startet Matchmaking für digitale Themen in 2027
Das NKS-Netzwerk Ideal-ist, an dem auch die deutsche NKS DIT beteiligt ist, hat das Matchmaking für die digitalen Themen mit Einreichfrist 2027 geöffnet. Auf der kostenlosen Plattform können sich registrierte Teilnehmende bereits jetzt vernetzen und potenzielle Projektpartnerinnen und Projektpartner für kommende Ausschreibungen identifizieren. Konkret steht das virtuelle Matchmaking für die Cluster-4-Calls HORIZON-CL4-2027-04, HORIZON-CL4-2027-05 sowie HORIZON-RAISE-2027-01 zur Verfügung.
Die Plattform bietet die Möglichkeit, eigene Projektideen vorzustellen, gezielt nach Partnereinrichtungen zu suchen und bilaterale Gespräche zu vereinbaren.
Ergänzend kündigt Ideal-ist ein Vor-Ort-Matchmaking in Zusammenarbeit mit dem NKS-Netzwerk DEP4ALL in Oslo an, welches dort im Rahmen der Data Week 2026 (5. bis 6. Mai 2026) durchgeführt wird.
Dort werden sowohl die genannten 2027er Calls als auch aktuelle Ausschreibungen aus dem Programm Digital Europe 2026 adressiert.
Quelle: NKS DIT
Zur Cluster 4 Digital Matchmaking Platform
Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“: Save the Date: Brokerage Event zu Clean Industrial Deal Calls 2026
Am 8. Juni 2026 findet in Brüssel eine Networking- und Brokerage-Veranstaltung zu den Clean Industrial Deal Calls in Horizont Europa statt. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um potenzielle Projektpartnerinnen und Projektpartner zu treffen und Konsortien für kommende Ausschreibungen aufzubauen.
Im Vorfeld der EU Sustainable Energy Week organisieren die NCP-Netzwerke NCP4Industry+ und GREENET gemeinsam mit dem polnischen NCBR-Büro (National Centre for Research and Development) dieses Brokerage Event. Die Veranstaltung richtet sich an alle potenziellen Antragstellenden, die sich an den aktuellen Ausschreibungen im Bereich „Clean Industrial Deal“ beteiligen möchten.
Im Fokus stehen Informationen zu den Calls, der fachliche Austausch sowie gezielte Vernetzungsmöglichkeiten. Teilnehmende erhalten Einblicke in die Inhalte der Ausschreibungen und können gezielt Kontakte zu potenziellen Projektpartnerinnen und Projektpartnern knüpfen, um gemeinsame Projektideen zu entwickeln.
Die Clean Industrial Deal Calls fördern insbesondere Projekte zur industriellen Dekarbonisierung sowie zu sauberen Technologien. Für das Jahr 2026 steht ein Budget von rund 275 Mio. EUR zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet am 8. Juni 2026 von 14:00 bis 19:00 Uhr in Brüssel statt. Das detaillierte Programm sowie Informationen zur Anmeldung werden in Kürze veröffentlicht.
Quelle: NKS DIT
Weitere Informationen
Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum“ und Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: Multilaterales Brokerage Event in Darlington (UK)
Innovate UK bietet Expertinnen und Experten aus den Bereichen fortschrittliche Werkstoffe und Fertigung eine gezielte Gelegenheit zur Anbahnung internationaler Forschungs- und Innovationskooperationen im Rahmen des „Inward Multilateral Brokerage“-Programms. Die anderthalbtägige Präsenzveranstaltung findet vom 10. bis 11. Juni 2026 im Centre for Process Innovation (CPI) in Darlington (UK) statt.
Angesprochen sind Teilnehmende aus dem Vereinigten Königreich sowie aus ausgewählten EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Niederlande und Spanien), die Interesse an gemeinsamen Projektentwicklungen und künftigen Förderinitiativen haben.
Im Fokus stehen vorab organisierte bilaterale Gespräche mit potenziellen Projektpartnerinnen und Projektpartnern aus dem Vereinigten Königreich und der EU sowie Fachpräsentationen zu technologischen Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten. Die Veranstaltung bietet damit eine strukturierte Plattform zur Vorbereitung gemeinsamer Projektideen, auch im Hinblick auf zukünftige nationale und europäische Förderprogramme. Ergänzend ermöglichen Besichtigungen der CPI-Einrichtungen vertiefte Einblicke in vorhandene Infrastrukturen und unterstützen den informellen Austausch.
Anmeldeschluss für die Interessensbekundung ist der 8. Mai 2026.
Quelle: NKS DIT
Weitere Informationen
Cluster 5 „Klima, Energie und Mobilität“: Registrierung geöffnet: EUPI-PV Konferenz 2026 in Brüssel
Die Anmeldung zur EUPI-PV Konferenz 2026 ist gestartet – sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
Am 27. Mai 2026 bringt die von ETIP PV organisierte Konferenz in Brüssel führende Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Industrie und Politik zusammen. Unter dem Titel „Solar PV Innovation: Investing to Deliver a Secure and Competitive EU“ stehen zentrale Fragen zur Rolle von Photovoltaik-Innovationen für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und strategische Autonomie im Fokus.
ETIP PV steht für “European Technology and Innovation Platform for Photovoltaics” – hier vernetzen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik, um die Photovoltaik in Europa weiterzuentwickeln und Handlungsempfehlungen für die Energie- und Innovationspolitik zu erarbeiten.
Auf der Veranstaltung werden unter anderem die Auswirkungen zukünftiger EU-Rahmenbedingungen wie FP10 diskutiert sowie Wege erörtert, wie Innovationen schneller in den Markt gebracht und für Investoren attraktiver gemacht werden können.
Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit hochrangigen Expertinnen und Experten und gestalten Sie die Zukunft der europäischen Photovoltaik aktiv mit.
Quelle: NKS KEM
Weitere Informationen und Registrierung
Horizont Europa – Innovatives Europa
Europäischer Innovationsrat (EIC): EIC Summit 2026 in Brüssel: Europas Leitveranstaltung für Deep Tech und Innovation
Vom 3. bis 4. Juni 2026 findet in Brüssel der European Innovation Council Summit statt – die zentrale Jahresveranstaltung des EIC. Sie bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Start-ups, KMU, Forschung, Finanzen und Politik zusammen, um sich über die Zukunft europäischer Deep Tech-Innovationen auszutauschen und neue Kooperationen anzustoßen.
Das Programm umfasst hochrangige Panels, Pitch Sessions und Workshops zu Themen wie geistigem Eigentum, Skalierung und Fundraising sowie vielfältige Networking- und Matchmaking-Möglichkeiten mit EIC-geförderten Projekten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Quelle: EIC
Weitere Informationen und Registrierung
Europäischer Innovationsrat (EIC): EIC veröffentlicht Tech Report 2026: 25 Signale für aufkommende Deep Tech Trends
Der European Innovation Council hat den „EIC Tech Report 2026“ veröffentlicht. Er identifiziert 25 Signale für entstehende Deep Tech-Technologien mit niedrigem bis mittlerem Reifegrad, die künftig Europas Innovations-, Industrie- und Marktpotenziale stärken könnten. Grundlage sind EIC-Portfoliodaten aus den Jahren 2021 bis 2025.
Die Signale sind drei strategischen Bereichen zugeordnet: digitale und Raumfahrttechnologien, klima- und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien und Gesundheit. Der Bericht bietet damit einen kompakten Überblick über relevante Technologietrends und versteht sich als kuratierte Momentaufnahme, nicht als vollständige Kartierung oder Priorisierung.
Quelle: EISMEA
Weitere Informationen und Download des Reports
Europäischer Innovationsrat (EIC): Webinar: Mastering the EIC Accelerator Deck – From Read Deck to Live Pitch
Am 21. Mai 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr bietet die Nationale Kontaktstelle (NKS) EIC Accelerator ein englischsprachiges Webinar zum Thema Pitch Deck im EIC Accelerator an.
Unter dem Titel „Mastering the EIC Accelerator Deck – From Read Deck to Live Pitch“ erhalten Teilnehmende praxisnahe Einblicke in die Erstellung eines überzeugenden Pitch Decks für Stufe 2 des Bewerbungsprozesses sowie für das Jury Interview.
Im Fokus steht insbesondere die Entwicklung eines klaren und überzeugenden Storytellings: Statt einer reinen Ansammlung von Zahlen soll das Pitch Deck eine konsistente „Equity Story“ vermitteln – sowohl schriftlich als auch im Live-Pitch.
Geleitet wird das Webinar von Irene Bejenke Walsh, einer international erfahrenen Venture- und Pitch-Coachin mit über 25 Jahren Erfahrung. Ihr Schwerpunkt liegt auf Deep Tech Start-ups und Spin-offs. Zudem unterstützt sie die NKS regelmäßig bei Interviewtrainings im Rahmen des EIC Accelerator.
Die Teilnahme ist kostenlos, richtet sich jedoch ausschließlich an KMU und Start-ups, die bereits einen Antrag im EIC Accelerator eingereicht haben oder eine Bewerbung planen. Beratungsagenturen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Quelle: NKS EIC Accelerator
Zur Anmeldung
Horizont Europa – Querschnittsthemen und weitere Infos
Abschlusskonferenz des EU-Projekts INSPIRE in Brüssel
Am 13. und 14. April 2026 fand in Brüssel die Abschlusskonferenz des EU-Projekts INSPIRE statt. Im Mittelpunkt standen die vorgestellten Projektergebnisse sowie Ansätze, wie Gleichstellungsmaßnahmen in Forschung und Innovation inklusiver und wirksamer gestaltet werden können.
INSPIRE ist Europas Kompetenzzentrum für inklusive Gleichstellung in Forschung und Innovation. Das Projekt bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Gleichstellungsexpertinnen und -experten, Fachleuten sowie Ausbilderinnen und Ausbildern eine Vernetzungsplattform, über die neueste Erkenntnisse, ehrgeizige politische Ansätze und innovative Praktiken ausgetauscht werden können.
Das Projekt hat neue Indikatoren und Daten zur Bewertung von Gleichstellungsmaßnahmen entwickelt, zu Intersektionalität und der Wirkung von Gender Equality Plans (GEPs) geforscht und praxisnahe Unterstützungsangebote, Trainings und Austauschformate erarbeitet.
Die zusammenfassenden Policy Briefs, Support Packages und Trainingseinheiten stehen auf der Projektwebsite zur Verfügung.
Quelle: EU-Büro des BMFTR
Webseite INSPIRE
Weitere Random Spot Checks von Gender Equality Plans angekündigt
Die Europäische Kommission bereitet weitere stichprobenartige Prüfungen von Gleichstellungsplänen (Gender Equality Plans, GEPs) im Rahmen von Horizont Europa vor. Nach einer ersten Pilotphase, in der 29 Einrichtungen überprüft wurden, sollen künftig deutlich mehr Organisationen in den Fokus rücken.
Mit den sogenannten „Random Spot Checks“ will die Europäische Kommission die Einhaltung des seit 2022 geltenden Förderkriteriums für GEPs stärker kontrollieren. Für öffentliche Einrichtungen in den EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern – darunter Hochschulen und Forschungseinrichtungen – ist ein gültiger Gleichstellungsplan Voraussetzung für die Förderfähigkeit.
Im Januar 2026 hat die Europäische Kommission eine Handreichung veröffentlicht, die Einrichtungen auf mögliche ex-post-Prüfungen vorbereitet. Darin wird der Prüfungsrahmen genauer erläutert und es wird auf die bisherigen Pilot Compliance Checks Bezug genommen. Die Kommission hat zudem die Formulierung des GEP-Kriteriums präzisiert, um mehr rechtliche Klarheit zu schaffen, ohne die Anforderungen selbst zu reduzieren.
Für Einrichtungen bedeutet dies, dass ein GEP nicht nur formal vorliegen sollte, sondern seine Umsetzung auch belegbar nachgewiesen werden muss.
Als Belege gelten unter anderem dokumentierte Zuständigkeiten, Schulungsmaßnahmen, Monitoring-Aktivitäten und ein nachvollziehbarer Umgang mit Gleichstellungsdaten. Im Fall einer Prüfung sollten diese Informationen schnell und vollständig vorgelegt werden können.
Die Ausweitung der Kontrollen unterstreicht die wachsende Bedeutung von Gender Equality Plans als verbindliches Element in Horizont Europa. Einrichtungen sollten daher prüfen, ob ihre GEPs aktuell, vollständig und prüfsicher dokumentiert sind.
Quellen: EU-Büro des BMFTR, Amt für Veröffentlichungen der EU
Zur Handreichung
Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC): Hilft KI bei der Antragstellung in Horizont Europa?
Eine neue Studie des JRC der Europäischen Kommission liefert erstmals empirische Hinweise zum Einsatz von Large Language Models in wettbewerblichen F&E-Förderanträgen. Das Ergebnis: KI-gestütztes Schreiben hat seit ChatGPT deutlich zugenommen, und bis Ende 2024 zeigen rund 40 Prozent der untersuchten Antrag-Abstracts Spuren von LLM-Unterstützung. Gleichzeitig findet die Studie keinen Beleg dafür, dass KI-generierte oder KI-unterstützte Texte von Gutachtenden grundsätzlich schlechter bewertet werden. Der entscheidende Befund lautet vielmehr: KI scheint vor allem sprachliche und administrative Hürden zu senken, ohne die Begutachtungssysteme von Horizont Europa grundsätzlich zu verzerren.
Für Antragstellende ist KI damit ein nützliches Werkzeug zur Effizienzsteigerung, aber kein Ersatz für eine starke Projektidee und eine überzeugende Antragslogik.
Quellen: NKS Gesellschaft, JRC
Weitere Informationen
Europäische Kommission
Jetzt vorbereiten: EU-Webinar zur 2‑Faktor-Authentifizierung
Die Europäische Kommission lädt am 13. Mai 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr zu einem Webinar zur verpflichtenden Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein. Ab diesem Jahr ist die 2FA erforderlich, um Anträge über das Funding & Tenders Portal einzureichen oder laufende Projekte zu verwalten.
Das Webinar bietet eine praktische Einführung in die Einrichtung und Nutzung der 2FA. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ergänzend hat die Europäische Kommission eine Infografik veröffentlicht, die häufige Fragen zur 2FA übersichtlich beantwortet.
Quelle: NKS Gesundheit
Weitere Informationen und Zugang zum YouTube-Livestream
Horizont Europa – Transfer
Made in NRW: MIRAQLS – MID-INFRARED QUANTUM TECHNOLOGY FOR SENSING
Das Ende März abgeschlossene Projekt MIRAQLS zielt darauf ab, die nächste Generation von Sensorsystemen zu entwickeln, indem es die quantenphysikalischen Eigenschaften von Licht und Materie gezielt nutzbar macht.
Quantensensoren sind winzige Vorrichtungen, die mithilfe der Physik der Quantenwelt extrem präzise Messungen ermöglichen.
Im Fokus des Projekts stand die Weiterentwicklung der Mittelinfrarot (MIR)-Spektroskopie durch Quantenphotonik, um deutlich höhere Empfindlichkeiten als mit klassischen Technologien zu erreichen. Dafür hat MIRAQLS ein interdisziplinäres Team aus europäischen und kanadischen Forschenden sowie Industriepartnern zusammengebracht und Expertise u. a. in Quantenphotonik, Materialwissenschaft, Biophotonik und Quanteninformatik gebündelt.
MIRAQLS adressierte zentrale technologische Hürden und entwickelte konkrete Demonstratoren wie ein quantenverstärktes FTIR-Spektrometer, ein Quanteninterferometer sowie verbesserte Verfahren der optischen Kohärenztomographie. Ziel war es, neue Anwendungen für Umweltmonitoring, Gesundheit und Industrie zu erschließen und so einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel zu leisten.
Das Projekt wurde mit rund 1,25 Mio. EUR aus dem Horizont Europa Cluster 4 gefördert. Projektpartner aus Nordrhein-Westfalen war die Universität Paderborn.
Quelle: CORDIS
MIRAQLS-Website
Enterprise Europe Network @NRW.Europa
Horizont Europa-Fördermöglichkeiten mit Fokus auf KI und KMU
Die Sector Group Digital des Enterprise Europe Network (EEN) hat eine Übersicht aktueller relevanter Fördermöglichkeiten erstellt, deren besonderer Fokus auf Künstlicher Intelligenz (KI) und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) liegt.
Das Dokument bietet eine strukturierte Orientierung zu zentralen Instrumenten und Chancen im Förderzeitraum 2026–2027 und unterstützt insbesondere Akteurinnen und Akteure, die sich im Bereich KI positionieren oder ihre Innovationsaktivitäten ausbauen möchten.
Im Überblick enthält die Zusammenstellung:
- EIC Accelerator: Eine kompakte Einführung sowie eine praxisnahe Checkliste zur Einschätzung der Eignung dieses Instruments für KMU.
- Eurostars: Ein kurzer Überblick über das Programm zur Förderung internationaler F&E-Kooperationen von innovativen KMU.
- Eine Auswahl relevanter Vernetzungsveranstaltungen und Brokerage Events.
- Cascade Funding: Nützliche Links zu Fördermöglichkeiten im Rahmen von Drittmittelweitergaben innerhalb bestehender Projekte.
- Horizont Europa – Säule II: Eine umfassende Übersicht aller geplanten KI-bezogenen Ausschreibungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 sowie für 2027, über alle sechs Cluster hinweg.
Die Übersicht dient als praktische Arbeitsgrundlage für die Identifikation passender Calls sowie für die strategische Planung künftiger Projektbeteiligungen. Sie kann auch Nachfrage über die ZENIT GmbH angefordert werden.
Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH ist Benno Weißner, E-Mail: oder Tel. 0208 30004-59.
Quelle: ZENIT GmbH
Horizont Europa – Partnergesuch
French marine research organisation seeking partners for Horizon Europe collaboration on the Interconnected Innovation Ecosystem call HORIZON-EIE-2026-03-CONNECT-01: „from lab to market“ (CSA)
This organisation is seeking a consortium, preferably led by an experienced Coordinator, which includes innovation agencies, public authorities, and technology transfer offices. The ideal partners should have expertise in IP law, regional innovation ecosystems, and the development of standardised licensing templates for RTOs.
Partnering with this organisation provides direct access to expert knowledge and advanced technological solutions in the field of ocean research. The Institute offers world-class test facilities that are essential for transitioning marine innovations from the laboratory to the industrial market. Also, it has a proven track record in innovation transfer and the support of deep-tech start-ups within the blue economy.
Call title and identifier:
- HORIZON-EIE-2026-03-CONNECT-01; From lab to market: Strengthening the role of Technology Transfer Offices in bringing knowledge to the market
EoI Deadline: 9 June 2026
(POD Reference Number: RDRFR20260420003)
Ansprechpartnerin für das Partnergesuch bei der ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa ist Sabrina Wodrich, E-Mail: oder Tel. 0208 30004-44.
Veranstaltungshinweise
5.5.2026, 10:00-12:00 Uhr, virtuell
Sneak Peek – Fördermöglichkeiten in Destination 5 von Cluster 5 – 2027er Topics
NKS KEM
Anmeldung
5.-6.5.2026, Oslo (Norwegen)
Data Week “Data Fjords: Unlocking AI for Industry & Society”
Big Data Value Association (BDVA)
Registrierung
6.5.2026, 08:30-18:00 Uhr, Basel (Schweiz)
Global Innovation Summit 2026
Innosuisse und Eureka
Anmeldung
7.5.2026, 10:00-12:00 Uhr, virtuell
Online-Seminar zur Antragstellung in den MSCA Postdoctoral Fellowships (PF) 2026
NKS MSCA
Anmeldung
7.5.2026, 10:00-12:00 Uhr, virtuell
Sneak Peek – Fördermöglichkeiten in Destination 3 von Cluster 5 – 2027er Topics
NKS KEM
Anmeldung
7.5.2026, 13:00-14:30 Uhr, virtuell
Sneak Peek – Fördermöglichkeiten in Destination 6 von Cluster 5 – 2027er Topics
NKS KEM
Anmeldung
7.-8.5.2026, Berlin
Bilateraler Brokerage Event 2026 Portugal – Deutschland, Cluster 5: Energy
Informationen und Anmeldung
13.5.2026, 10:00-11:30 Uhr, virtuell
Mandatory Use of 2-Factor Authentication (2FA): be prepared!
Europäische Kommission
Informationen und Livestream
19.-20.5.2026, Münster
Europa forscht, Polizei profitiert: Möglichkeiten von Horizont Europa für die polizeiliche Praxis
NKS SIFO
Agenda und Anmeldung
21.5.2026, 9:00-11:00 Uhr, virtuell
MSCA Postdoctoral Fellowship – How to write a successful MSCA PF proposal (englischsprachige Veranstaltung)
NKS MSC
Anmeldung
21.5.2026, 10:00-11:30 Uhr, virtuell
Mastering the EIC Accelerator Deck – From Read Deck to Live Pitch (englischsprachige Veranstaltung)
NKS EIC Accelerator
Anmeldung
27.5.2026, Brüssel (Belgien)
EUPI-PV Konferenz 2026 „Solar PV Innovation: Investing to Deliver a Secure and Competitive EU“
ETIP PV
Weitere Informationen und Registrierung
31.5. -2.6.2026, Den Haag (Niederlande)
ISCRAM-Konferenz zum Thema „Building Stronger Futures“
Informationen und Call for papers
2.6.2026, 15:00-17:00 Uhr, virtuell
MSCA Postdoctoral Fellowship – How to write a successful MSCA PF proposal (englischsprachige Veranstaltung)
NKS MSC
Anmeldung
3.-4.6.2026, 10:00-17:00 Uhr, Brüssel (Belgien)
EIC Summit 2026
Anmeldung
8.6.2026, 14:00-19:00 Uhr, Brüssel (Belgien)
Save the Date: Networking and Brokering on HE Clean Industrial Deal Calls
GREENET, NCP4Industry+ and NCBR Office in Brussels
10.-11.6.2026, Darlington (UK)
Horizon Europe Cluster 4 and 6 Inward Multilateral Brokerage Event
Innovate UK
Weitere Informationen