Bericht zu Finanz- und Verwaltungsvorschriften von Horizont Europa
25.03.2026
Welche Regeln funktionieren, welcher eher nicht? Eine neue Analyse liefert Daten für die Debatte über das 10. Forschungsrahmenprogramm.
Die Diskussion über das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (FP10) gewinnt an Dynamik. Während das Europäische Parlament im Frühjahr 2026 erste Entwürfe zu FP10 und dem geplanten Wettbewerbsfonds veröffentlicht, strebt der EU-Rat bis Juni eine politische Einigung über zentrale Programmpunkte an.
In diesen Kontext fällt eine Analyse des NKS-Projekts „Horizon Academy“: Der Bericht „Horizon Europe’s Legal, Financial & Administrative Rules – A Report on Their Practical Use“ untersucht auf Basis von 1.360 Rückmeldungen europäischer Projektbeteiligter, wie die Regeln von Horizont Europa in der Praxis funktionieren.
Positiv bewertet werden unter anderem die Harmonisierung der Förderregeln, das Annotated Grant Agreement sowie der Antrags- und Änderungsprozess.
Herausforderungen bestehen dagegen bei der Komplexität der Personalkostenabrechnung, der Suche nach geeigneten Ausschreibungen und der praktischen Umsetzung von Open Science- und Gleichstellungsanforderungen.
Viele Teilnehmende sehen vereinfachte Finanzierungsmodelle wie die Lump Sum-Förderung als vielversprechend, wenngleich noch Klärungsbedarf bei deren Anwendung besteht. Die Autoren betonen zudem die wichtige Rolle der Nationalen Kontaktstellen bei der Weiterentwicklung der Regeln und Verfahren.
Quelle: NKS Gesundheit
Vollständiger Bericht
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