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Horizont Europa – NRW.Aktuell

NRW auf Erfolgskurs: 12 ERC Starting Grants gehen in diesem Jahr nach Nordrhein-Westfalen

Der ERC hat die Ergebnisse des Starting Grant Call 2025 veröffentlicht: 99 Projekte gehen an Einrichtungen in Deutschland, davon allein 12 nach Nordrhein-Westfalen. An folgenden NRW-Gasteinrichtungen werden die erfolgreichen Antragstellerinnen und Antragsteller tätig sein: Universität Bonn (3), Universität Köln (3), RWTH Aachen (2), Universität Bochum, Universität Wuppertal, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim a. d. R. und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (je eine Person). Fünf der geförderten Personen sind Wissenschaftlerinnen. Damit entspricht die NRW-Erfolgsquote von Frauen dem Bundesdurchschnitt von 42 %.

Insgesamt 761 Mio. Euro stellt die EU an Fördermitteln bereit, um herausragende Vorhaben von 478 Forschenden in den nächsten fünf Jahren zu fördern.
3.928 Anträge wurden eingereicht, womit die Erfolgsquote bei rund 12 % liegt.
Mit 99 Projekten gehen die meisten Förderungen nach Deutschland, gefolgt von Großbritannien (60 Grants), den Niederlanden (44 Grants) und Frankreich (41 Grants). 42 % der Geförderten sind Frauen.

Quelle: KoWi, MKW
ERC StG-Ergebnisse 2025
Factsheet Horizon Europe (2028-2034)

 

NRW-FIT in Europa: „Projektmanagement von Horizont Europa-Verbundprojekten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „NRW-FIT in Europa“ informiert die ZENIT GmbH gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle Recht und Finanzen (NKS RuF) und in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 5. November 2025 in Düsseldorf zum Management von Verbundprojekten in Horizont Europa. Die Veranstaltung richtet sich an Projektmanagerinnen und Projektmanager von laufenden und zukünftigen Projekten in Horizont Europa. Die Teilnehmenden werden zu den Phasen und Instrumenten eines erfolgreichen Projektmanagements informiert, erhalten über einen Erfahrungsbericht Einblicke in eine erfolgreiche Antragstellung und Möglichkeiten zur Kooperationspartnersuche für EU-Projekte sowie verschiedene Unterstützungsangebote u. a. des Enterprise Europe Networks/NRW.Europa.

Für individuelle Fragestellungen stehen die Vertreterinnen und Vertreter der Nationalen Kontaktstelle Recht und Finanzen, ZENIT und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Verfügung.

Die Veranstaltungsreihe wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Bernd Janson per E-Mail oder Tel. 0208-30004-22 gerne zur Verfügung.

Quelle: ZENIT GmbH
Webseite ZENIT GmbH

 

Save-the-Date: “Successful R&I in Europe” am 19.-20. Februar 2026 im Van der Valk Airporthotel in Düsseldorf

Bereits zum 13. Mal findet die erfolgreiche europäische Netzwerkveranstaltung „Successful R&I in Europe“ im kommenden Jahr statt.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen lädt jetzt schon Forschende sowie Unternehmerinnen und Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen und anderen Regionen Europas herzlich dazu ein, sich den Termin vorzumerken.

Die von ZENIT/NRW.Europa im Auftrag des Ministeriums organisierte Veranstaltung bietet attraktive Möglichkeiten, europäische Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner für Forschung und Innovation (F&I) im Rahmen von Horizont Europa zu finden.

In bewährtem Format deckt die Veranstaltung ein breites inhaltliches Spektrum ab und ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, in thematischen Workshops ihre F&I-Ideen zu präsentieren, die sie für neue Projekte in Horizont Europa qualifizieren.

Die Konferenz-Website wird spätestens im November 2025 mit weiterführenden Informationen verfügbar sein.

Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH ist Dr. Bernd Janson, E-Mail oder Tel. 0208 30004-22.

Quelle: ZENIT GmbH

 

Horizont Europa – Wissenschaftsexzellenz

Europäischer Forschungsrat: Der ERC kündigt Aktualisierungen seines Bewertungsverfahrens an

Für die Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen 2026 und 2027 sollen Aktualisierungen des Bewertungsverfahrens in Kraft treten. Diese beruhen auf Rückmeldungen von Antragstellerinnen und Antragstellern, Gutachterinnen und Gutachtern und der breiteren europäischen Forschungsgemeinschaft und spiegeln das kontinuierliche Engagement des ERC für Exzellenz, Transparenz und Fairness in der Forschungsförderung wider.

Die angekündigten Verbesserungen betreffen drei Hauptbereiche: Die Struktur des wissenschaftlichen Vorschlags, die Arbeitsbelastung des Gremiums und die Fristen für die Gewährung spezifischer Finanzhilfen.

Quelle: Open Access Government
Webseite Open Access Government

 

Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen: Online-Veranstaltung der NKS MSC zu Doctoral Networks

Am 20. November 2025 führt die NKS MSC von 10:00-11:00 Uhr eine Online-Veranstaltung zur Ausschreibung MSCA Doctoral Networks 2025 durch.

Antragstellerinnen und Antragsteller haben dabei die Gelegenheit, ihre letzten Fragen zur Ausschreibung zu stellen, die am 25.11.2025 schließt. Fragen können vorab per E-Mail an die NKS MSC geschickt oder direkt während der Veranstaltung gestellt werden, eine Vorbereitung ist nicht erforderlich.

Das Seminar wird auf Englisch abgehalten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, erfordert aber eine Anmeldung spätestens bis zum 19. November 2025.

Quelle: NKS MSC
Anmeldung

 

EU veröffentlicht neue Strategie für Forschungs- und Technologieinfrastrukturen 2025

Die Europäische Kommission hat am 15. September 2025 eine neue Strategie für Forschungs- und Technologieinfrastrukturen veröffentlicht, die Europas Führungsrolle in Wissenschaft und Innovation stärken soll. Die Strategie zielt darauf ab, Forschungs- und Technologieinfrastrukturen auszubauen, besser zu integrieren und einem breiteren Nutzerkreis zugänglich zu machen.

Sie unterstützt die Ziele von Horizont Europa, insbesondere die Förderung von Exzellenz durch den Ausbau und die Modernisierung von hochwertigen Forschungsinfrastrukturen in Europa. Fünf Handlungsfelder werden adressiert:

1. Stärkung des Infrastruktur-Ökosystems
2. Einfacherer und besserer Zugang
3. Anwerbung und Ausbildung von Talenten
4. Vereinfachung und Verbesserung des Governance-Rahmens
5. Internationale Dimension und Widerstandsfähigkeit

Ansprechpartner bei ZENIT: Benno Weißner, E-Mail, Tel. 0208 30004-59.

Quelle: ZENIT GmbH
Download der Strategie

 

Horizont Europa – Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas, Gemeinsame Forschungsstelle, Missionen

Neuer DESCA-Musterkonsortialvertrag veröffentlicht

Die DESCA-Arbeitsgruppe (Development of a Simplified Consortium Agreement) hat kürzlich mit „DESCA HE AP 2.0“ ein aktualisiertes Musterkonsortialabkommen für Verbundprojekte in Horizont Europa vorgelegt. Dieser Mustervertrag kann als Vorlage für Konsortialabkommen genutzt werden, die für Horizont Europa-Verbundprojekte in der Regel verpflichtend sind.
Die aktualisierte Version enthält wichtige Anpassungen für Horizont Europa-Projekte, insbesondere die Berücksichtigung der beiden Förderformen „Actual Cost Grants“ und „Lump Sum Grants“ und Hinweise zur Integration assoziierter Partner. Außerdem enthält die Vorlage neue Haftungsregelungen, die auch Hilfspersonen, welche im Auftrag einer Vertragspartei handeln, schützen sowie flexible Governance-Module, die an unterschiedliche Projektstrukturen angepasst sind.

Quelle: DESCA
Download des aktualisierten Musterabkommens

 

Cluster 1 „Gesundheit“: Brokerage Event der „Innovative Health Initiative“ (IHI)

Die Innovative Health Initiative veranstaltet vom 4. bis 5. November 2025 in Brüssel ein Brokerage Event für die nächste einstufige IHI-Ausschreibung in Brüssel.

Auf der Veranstaltung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, sich persönlich zu vernetzen und Konsortien zu bilden. Das Event bietet weiterhin Pitching- und Poster-Sessions, auf denen Forschungsorganisationen, Patientengruppen und Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Expertisen zu präsentieren.

Zusätzlich zu den Aktivitäten vor Ort in Brüssel ist eine Online-Networking-Plattform geplant, die Interessentinnen und Interessenten den Raum zum Ideenaustausch und zur Vernetzung vor und nach der Veranstaltung bietet.

Quelle: NKS Gesundheit
Webseite IHI Brokerage Event 2025

 

Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“: Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung durch Bundesforschungsministerium

Mit dem Ziel, die deutsche Beteiligung an der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene zu stärken, hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine Förderrichtlinie zur Unterstützung deutscher Antragstellerinnen und Antragsteller aufgelegt.

Gefördert werden Aktivitäten zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3. Konkret werden zwei Optionen adressiert:

  • Die Übernahme der Koordination eines EU-Antrags
  • Die Beteiligung als Partner in europäischen Verbundprojekten (für deutsche Akteurinnen und Akteure mit keinen/wenigen Erfahrungen mit europäischen Verbundprojekten)

Die Förderung erfolgt in der Regel mit insgesamt höchstens 100.000 Euro und einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten.

Mit dieser Richtlinie setzt sich die Bundesregierung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“ für die Stärkung der gemeinsamen europäischen Sicherheitsforschung und für ein souveränes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Europa ein.

Quelle: VDI TZ, PT Sicherheitsforschung
Bekanntmachung

 

Cluster 5 „Klima, Energie und Mobilität“: Offene Ausschreibung der Partnerschaft Driving Urban Transitions 2025

Noch bis zum 17. November 2025 können Interessierte eine Projektskizze in der neuen Ausschreibung der Partnerschaft „Driving Urban Transitions (DUT)“ einreichen.

Die DUT ist ein transnationales FuI-Programm zur nachhaltigen Stadtentwicklung. DUT-geförderte Projekte sollen Städten bei der Bewältigung urbaner Herausforderungen und des Übergangs zu einer klimaneutralen, resilienten Zukunft helfen.

Die Ausschreibung ist seit Anfang September für Bewerbungen zu einem der drei Transition Pathways der DUT-Partnerschaft geöffnet:

  • Positive Energy Districts Pathway (PED)
  • 15-minutes City Pathway (15minC)
  • Circular Urban Economies Pathway (CUE)

Bitte beachten Sie, dass deutsche Einrichtungen nur für die Pathways PED und 15minC Förderungen beantragen können.

Quelle: NKS KEM
Website der Partnerschaft Driving Urban Transitions

 

Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: Dritte transnationale Ausschreibung der Sustainable Blue Economy Partnership (SBEP)

Die Ziele der SBEP sind die Förderung eines klimaschonenden, nachhaltigen, produktiven und widerstandsfähigen blauen Wirtschaftssystems bis 2030. Für den aktuellen Aufruf „Digitalisation and Innovation for Resilient Marine Ecosystems Businesses, and Communities to Strengthen the EU Blue Economy’s Competitiveness“ stehen 43,5 Mio. Euro bereit. Die ausgewählten Projekte müssen durch wirkungsorientierte Beiträge zum Übergang zu einer nachhaltigen blauen Wirtschaft überzeugen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können noch bis zum 17. November 2025 eingereicht werden.

Die SBEP lädt Forschende, KMU, Verwaltungen sowie zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure ein, sich zu beteiligen und die Partnerbörse sowie begleitende Vernetzungsformate zu nutzen.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt
Website der SBEP

 

Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: European Startup Village Forum 2025 am 29. Oktober 2025

Wie können Europas ländliche Gebiete zu lebendigen Zentren für Unternehmertum, Kreativität und Chancen werden und die Kraft der ländlichen Innovation genutzt werden? Mit diesen Themen befasst sich das Europäische Startup Village Forum 2025, das am 29. Oktober 2025 in Brüssel stattfindet und per Livestream übertragen wird.

Das Forum wird von der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) und der Europäischen Kommission organisiert und ist eine hochrangige Veranstaltung, die sich mit der Dynamik von Innovation und Unternehmertum in ländlichen Gebieten befasst. Es bringt Forschende, Unternehmerinnen und Unternehmer, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie weitere interessierte Akteurinnen und Akteure des ländlichen Raums zusammen, um Erkenntnisse und Strategien für den Aufbau florierender ländlicher Innovationsökosysteme auszutauschen. Es werden Beispiele aus der Praxis für die Transformation des ländlichen Raums und den Erfolg von Startups vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich an den Diskussionen beteiligen, neue Erkenntnisse über ländliche Innovationen austauschen und gemeinsam Ideen zur Stärkung der Zusammenarbeit in ganz Europa entwickeln.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt
European Startup Village Forum 2025 – European Commission

 

Cluster 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“: Circular Cities and Regions Initiative (CCRI) startet neue Communities of Practice

Die Communities of Practice (CoPs) bei CCRI sind spezialisierte Netzwerke, die europäische Städte und Regionen zusammenbringen, um sie bei ihrem Übergang zur Circular Economy zu unterstützen. Über sie können Wissen und Erfahrungen zu bestimmten Schlüsselthemen der Kreislaufwirtschaft ausgetauscht werden.

Jetzt hat die CCRI vier neue CoPs zu folgenden Themen eingerichtet:

  • Monitoring und Indikatoren für die Kreislaufwirtschaft
  • Zirkuläres Wassermanagement
  • Soziale Auswirkungen der kreislaufwirtschaftlichen Transformation
  • Kritische Rohstoffe in Städten und Regionen

Innerhalb dieser vier Themenfelder soll ein praxisnaher Austausch erfolgen.

Die Beteiligung an den genannten Communities of Practice erfolgt über eine Ausschreibung, die noch bis zum 3. Oktober 2025 geöffnet ist.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt
Website der CCRI

 

Umsetzung einer kofinanzierten Europäischen Partnerschaft: Training für Newcomer

Am 29. und 30. September 2025 führen das EU-Projekt ERA-LEARN und die Europäische Kommission in Rom ein hybrides Training für Neulinge in kofinanzierten Europäischen Partnerschaften durch.

Bei einer kofinanzierten Europäischen Partnerschaft stellt die Europäische Kommission zusammen mit nationalen oder regionalen Förderorganisationen und anderen öffentlichen Einrichtungen Mittel bereit, um gemeinsame FuI-Ziele umzusetzen. Kofinanzierte Europäische Partnerschaften sind vertraglich geregelt, auf Langfristigkeit ausgelegt und sollen Doppelarbeit vermeiden.

Um zu verstehen, wie solche Partnerschaften aufgesetzt werden, bieten die Europäische Kommission und das Projekt ERA-LEARN ein hybrides Training für Newcomer in diesem Bereich an.

Die Veranstaltung informiert zu Management- und Umsetzungsfragen dieser Partnerschaftsform. Die Vor-Ort-Teilnahme ist ausgebucht, es gibt aber noch die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme.

Quelle: EU-Büro
Agenda
Anmeldung für das Live Streaming

 

Horizont Europa – Innovatives Europa

Europäischer Innovationsrat (EIC): Vorläufiges EIC-Arbeitsprogramm 2026 ist online

Im Komitologie-Register der Europäischen Kommission wurde ein offizieller Entwurf des EIC-Arbeitsprogramms für das kommende Jahr bereitgestellt. Darin finden Sie neben den Ausschreibungstexten auch die vorläufigen Einreichfristen und den Budgetrahmen. Die finale Version des Arbeitsprogramms ist für Herbst 2025 geplant.

Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um ein vorläufiges Dokument handelt, welches immer noch Änderungen erfahren kann. Vollständig belastbar ist ausschließlich die finale Fassung des Arbeitsprogramms.

Quelle: NKS EIC Pathfinder
EIC-Arbeitsprogrammentwurf 2026 im Komitologie-Register der Europäischen Kommission

 

Europäische Innovationsökosysteme (EIE): Überwältigende Resonanz auf erste offene Ausschreibung von Open Horizons für Wissenschaftlerinnen und Gründerinnen

Das Projekt „Open Horizons“ ist eine EU-geförderte Initiative im Rahmen des Programms „European Innovation Ecosystems“ (Innovationsökosysteme) unter Horizont Europa. Ziel dieses Projekts ist es, von Frauen geführte Start-ups in den Bereichen digitale und Deep-Tech-Innovationen zu unterstützen. Open Horizons adressiert dabei typische Herausforderungen, denen Frauen im Deep-Tech- und Digitalbereich gegenüberstehen, insbesondere die Finanzierungslücke und die schwierige Vernetzung mit der Unternehmenswelt.
Die erste offene Ausschreibung des Projekts, die kürzlich abgeschlossen wurde, stieß bei den europäischen Gründerinnen auf herausragendes Interesse. Die nächste offene Ausschreibung ist für Dezember 2025 geplant.

Quelle: Europäische Exekutivagentur für den Innovationsrat und für KMU (EISMEA)
Website Open Horizons

 

Europäische Innovationsökosysteme (EIE): Innowwide-Programm zur Marktvalidierung für innovative KMU hat am 25. September 2025 Call geöffnet

Innowwide ist ein Förderprogramm der Europäischen Partnerschaft „Innovative SMEs“. Es unterstützt innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups bei der Erschließung internationaler Märkte außerhalb Europas. Dafür fördert das Programm bilaterale Projekte (sogenannte „Market Feasibility Projects“) mit einem Festbetrag von 60.000 EUR und einer Dauer von sechs Monaten. In diesen Projekten arbeiten die europäischen KMU mit mindestens einer lokalen Partnereinrichtung aus dem internationalen Zielland zusammen. Diese sind dabei Unterauftragnehmende („subcontractors“). Die Einreichfrist der themenoffenen Ausschreibung endet am 25. November 2025.

Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH sind Sergej Paveliev, E-Mail, Tel. 0208 30004-62 und Benno Weißner, E-Mail, Tel. 0208 30004-59.

Quelle: ZENIT GmbH
Innowwide

 

Webinar: „Der EIC in Horizont Europa – Überblick & Neuerungen inklusive EIC Advanced Innovation Challenges am 5.11.2025

Das NRW.Europa-Team der ZENIT GmbH und die Nationalen Kontaktstellen zum EIC (DLR Projektträger) laden Sie herzlich zu einem Webinar ein, das Ihnen die aktuellen Fördermöglichkeiten des Europäischen Innovationsrats (EIC) im Rahmen des Arbeitsprogramms 2026 vorstellt – mit einem besonderen Blick auf die neuen EIC Advanced Innovation Challenges.

Neben einer Übersicht über die Programmförderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie das EIC-Arbeitsprogramm 2026 erhalten Sie Informationen zum Beratungsangebot des Enterprise Europe Networks.

Das Webinar findet am 5. November 2025 von 11:00-12:30 Uhr in deutscher Sprache statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Ansprechpartnerin bei der ZENIT GmbH ist Cornelia Schwizer, E-Mail, Tel. 0208 30004-16.

Quelle: ZENIT GmbH
Website der Veranstaltung
Anmeldeformular

 

Europäische Kommission

Ergebnisse der Research & Innovation (R&I) Days

Am 16.-17. September fanden in Brüssel die jährlichen Research & Innovation Days statt. Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren unter anderem die künftige EU-Forschungsförderung, Dual-Use-Forschung und Forschung zur Künstlichen Intelligenz (KI).

In ihren Ansprachen betonten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Forschungskommissarin Ekaterina Zaharieva die Absicht der Europäischen Kommission, die EU zum besten Standort für Forschung und Innovation sowie für Techkonzerne zu machen. Dafür seien kürzlich die neuen Strategien für Start-ups und Scale-ups sowie für Forschungs- und Technologieinfrastrukturen verabschiedet worden. Außerdem wolle man das Budget für Horizont Europa für die Förderperiode 2028- 2034 auf 175 Mrd. Euro verdoppeln.

In der Podiumsdiskussion zum Thema „Dual Use“-Forschung wurde diskutiert, dass die Europäische Kommission eine weitreichende Öffnung ihres Forschungsrahmenprogramms für Projekte anstrebt, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen (Dual Use) ermöglichen. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass Europas aktuelle Forschungsförderung bislang fast ausschließlich auf den zivilen Bereich fokussiert ist, angesichts geopolitischer Herausforderungen jedoch ein Umdenken stattfindet – etwa in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Biotechnologie und neue Materialien. Die ungarische Politikerin Eszter Lakos (MEP, ITRE-Ausschuss) bezeichnete Dual Use als eine Notwendigkeit, die stärkere Investitionen verdiene und warnte davor, dass Europa andernfalls technologisch gegenüber China und den USA zurückfalle.

Zum Thema Künstliche Intelligenz forderte Henna Virkkunen, die Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, eine stärkere Rolle und klare, innovationsfreundliche Regeln für KI. Sie betonte, dass die Regulierung so gestaltet werden müsse, dass sie Investitionen fördert und KI-Entwicklerinnen und KI-Entwicklern die Arbeit erleichtert und bezog sich auf die fünf Ziele des Aktionsplans für den KI-Kontinent. Dazu gehöre auch der Bau von KI-Gigafabriken, wofür sich zahlreiche Interessentinnen und Interessenten aus den Mitgliedstaaten gemeldet und bereit erklärt hätten, in den nächsten fünf Jahren bis zu 230 Mrd. Euro dafür zu investieren.

Ebenfalls wurde der Rechtsakt zum Europäischen Forschungsraum (ERA Act) besprochen. Ziel sei es, einen Binnenmarkt für Forschung, Innovation und Wissen zu etablieren und mögliche Hindernisse für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu entfernen. Kommissarin Zaharieva erklärte, dass der Rechtsakt den Standort Europa attraktiver machen und die „Choose Europe“-Initiative zur Anwerbung von Talenten ergänzen solle. Die Kommission wird den Rechtsakt voraussichtlich im Herbst 2026 vorlegen.

Alle Sessions können unter dem untenstehenden Link eingesehen werden.

Quelle: Informationen aus Brüssel der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen
Zu den Sessions

 

EU und Australien sondieren Assoziierung zu Horizont Europa

Die EU und Australien haben mit unverbindlichen Sondierungsgesprächen zur möglichen Assoziierung Australiens an Horizont Europa begonnen. Der Fokus liegt dabei auf dem Programmbereich „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ (Säule II). Eine Assoziierung würde es australischen Forschenden ermöglichen, direkt Fördermittel aus dem Programm zu erhalten, Projekte zu leiten und sich finanziell am Programm zu beteiligen. Dies wäre nach Südkorea das 21. Nicht-EU-Land, das sich zu Horizont Europa assoziiert. Die Gespräche sind noch in einem frühen Stadium, es handelt sich um technische und prinzipielle Abstimmungen, auf deren Grundlage spätere Verhandlungen aufbauen würden. Australien und die EU haben zudem eine lange Zusammenarbeit in Forschung und Technologie, die bis zu einem Abkommen von 1994 zurückreicht.

Quelle: NKS Bioökonomie und Umwelt
Europäische Kommission

 

Webinar zur EU-F&I-Politik im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen

Am 9. Oktober 2025 veranstaltet die European Association of Research and Technology Organisations (EARTO) ein Webinar zur Zukunft der EU-Politik für Forschung, Entwicklung und Innovation im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028-2034.

In dem rund einstündigen Webinar wird Magda De Carli, stellvertretende Direktorin für den Europäischen Forschungsraum und Innovation bei der Europäischen Kommission, zentrale Entwicklungen und Perspektiven zur EU-F&I-Politik vorstellen. Erwartet werden Einblicke in die künftigen Prioritäten und Finanzierungsstrategien für Forschung und Innovation im neuen MFR ab 2028, der unter anderem eine starke Förderung von Wettbewerbsfähigkeit, strategischen Schlüsseltechnologien und Innovation vorsieht. Auch die Bedeutung des Forschungsrahmenprogramms Horizont Europa, das eigenständig bleiben und finanziell nahezu verdoppelt werden soll, wird voraussichtlich thematisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Organisationen und Akteurinnen und Akteure im Forschungs- und Innovationsbereich, die sich auf die Haushalts- und Politikentwicklung der EU in der nächsten Finanzperiode vorbereiten wollen.

Die Veranstaltung ist anmeldepflichtig.

Quelle: EU-Büro des BMFTR
Anmeldung bei EARTO

 

Horizont Europa – Transfer

„Made in NRW“: Das Projekt IonKraftCoating forscht zu Plasmatechnologie als Wegbereiter für nachhaltige Kunststoffverpackungen

Das Horizont Europa-Projekt „IonKraftCoating“ wurde von der Firma IonKraft GmbH, einem Spin-off der RWTH Aachen, durchgeführt, mit dem Ziel, eine neuartige Plasma-basierende Barriereschichtung für Kunststoffverpackungen zu entwickeln. Diese Technologie sollte nicht-recycelbare Barrieren wie PFAS-haltige Beschichtungen ersetzen und damit die Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie fördern.

Die Technologie ermöglicht die Herstellung von recycelbaren Kunststoffverpackungen mit hoher Barrierewirkung gegen Gase und Feuchtigkeit, vergleichbar mit Glas, jedoch ohne dessen Nachteile. Im Rahmen des Projekts wurde eine industrielle Beschichtungsmaschine entwickelt und validiert, die bis zu 700 Dosen pro Stunde inline beschichten kann und mit bestehenden Produktionslinien kompatibel ist. Diese Maschine erlaubt es, Kunststoffverpackungen nachhaltig herzustellen, die vollständig in den Recyclingkreislauf zurückgeführt werden können.

Das Projekt wurde vom Europäischen Innovationsrat (EIC) im Zeitraum vom 1. April 2023 bis zum 30. Juni 2025 mit rund 2,5 Mio. Euro gefördert. Es hat einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie geleistet und unterstützt maßgeblich die EU-Plastikstrategie, die bis 2030 überwiegend wiederverwendbare oder recycelbare Verpackungen fordert. Die IonKraft-Technologie bietet eine marktreife, umweltfreundliche Alternative zu schädlichen Beschichtungen und setzt einen Industriestandard für nachhaltige Verpackungen.

Quelle: Europäische Kommission
Website der IonKraft GmbH

 

Enterprise Europe Network @NRW.Europa

Cascade Funding: Offene Ausschreibung

Entdecken Sie zahlreiche offene Ausschreibungen des Cascade Funding. Dabei werden Finanzmittel aus Horizont Europa-Projekten über offene Ausschreibungen an externe Akteure wie beispielsweise kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen weitergegeben. Der Antragsaufwand ist deutlich geringer und die Bearbeitungszeiten sind kürzer als bei klassischen Förderinstrumenten. Auch ohne Verbundpartnerinnen und Verbundpartner können Unternehmen bis zu 200.000 Euro Förderung erhalten.

NRW-Europa unterstützt Interessierte dabei, eine passende Förderung zu finden. Offene Calls sind auf der Webseite von NRW-Europa einsehbar.

Ansprechpartner bei der ZENIT GmbH ist Marcus Collier-Wright, E-Mail, Tel. 0208 30004-54.

Quelle: ZENIT GmbH/Enterprise Europe Network
Link

 

„Horizons of Innovations – EU Research Collaboration Forum in Novi Sad, Serbien

Am 2. Dezember 2025 lädt das „Horizons of Innovations – EU Research Collaboration Forum“ nach Novi Sad in Serbien ein.

Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure aus Forschung und Innovation aus Europa und den Westbalkanländern zusammenzubringen, um die FuI-Zusammenarbeit zu stärken und deren Sichtbarkeit zu erhöhen.

Geboten wird ein ganztägiges Programm mit inspirierenden Keynotes, Expertenpanels, interaktiven Sessions und umfangreichen Networking-Möglichkeiten.

Das Forum wird in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network organisiert.

Ansprechpartnerin bei der ZENIT GmbH ist Ekaterina Karpushenkova, E-Mail, Tel. 0208 30004-35.

Quelle: ZENIT GmbH
Anmeldung

 

Veranstaltungshinweise

Hinweis auf Veranstaltungen

29.-30.09.2025, Rom (Italien) und virtuell
Newcomer-Training zur Umsetzung einer ko-finanzierten Europäischen Partnerschaft
Anmeldung (Teilnahme nur noch virtuell möglich)

02.10.2025, 09:00-11:30 Uhr, virtuell
Infoveranstaltung der Universität Freiburg und der NKS DIT zu den Arbeitsprogrammen 2026/27 in Horizont Europa
Anmeldung

09.10.2025, 14:00-15:00 Uhr, virtuell
Webinar zur EU F&I-Politik von EARTO
Anmeldung

20.10.2025, 13:30-15:30 Uhr, virtuell
Informationsveranstaltung zu Call 12 der Innovative Health Initiative (IHI) von der Nationalen Kontaktstelle Gesundheit und  Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Anmeldung

29.10.2025, Brüssel (Belgien) und virtuell
European Startup Village Forum 2025
Link zur Anmeldung

04.-05.11.2025, Brüssel (Belgien) und virtuell
Brokerage Event der IHI
Weitere Infos

05.11.2025, Düsseldorf
NRW-FIT in Europa: „Projektmanagement von Horizont Europa-Verbundprojekten“
Anmeldung

05.11.2025, 11:00-12:30 Uhr, virtuell
Webinar „Der EIC in Horizont Europa – Überblick & Neuerungen inklusive EIC Advanced Innovation Challenges“
Anmeldung

12.-13.11.2025, jeweils von 9:30 bis 12:30 Uhr, virtuell
KoWi Online-Seminar für Einsteiger*innen: Projektmanagement in Horizon Europe
Anmeldung

20.11.2025, 10:00-11:00 Uhr, virtuell
Veranstaltung der NKS MSC zu Doctoral Networks
Anmeldung

02.12.2025, Novi Sad (Serbien)
Horizons of Innovations – EU Research Collaborations Forum
Anmeldung

19.02.-20.02.2026, Düsseldorf
Successful R&I in Europe
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